GastroBremgarten |
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1. August 2010Der Wirtechor Bremgarten organisiert die Bundesfeier auf dem Dorfplatz Villmergen. Wir selber geben ein kurzes Konzert. Viktor Hüsser hält die Erstaugustrede. Weiteres erfahren Sie bei nebenstehendem Link unter Auftritte. |
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Die Wirtechorfamilie in ThunDas Wichtigste voraus: Die Darbietungen der Wirtechöre
(Dirigenten) in der Stadtkirche auf dem markanten Burghügel.
Der Ablauf der beiden Sängertage aus der Sicht des Verfassers in Stichwort und gebotener Kürze. Wirtechor Bremgarten: Per Postauto von vier Einsteigeorten zu angenehmer Morgenstunde aufgebrochen. Zimmerbezug und Tenuewechsel im Hotel Elite in Thun. Gebackener Willkommgruss auf dem Kopfkissen, und Gummibärli für alle Fälle. Herzliche Begrüssung durch unsere Hostess Daniela, die fröhliche Präsidentin von GastroThun. Transfer zum Seepark. Stapéro - stehender Apéro - mit erst allmählichem Merken: Da wird gebrätelt. Würste, Salate, Weisswein vor herrlicher Gratiskulisse. Aufstieg zum Schloss und Einsingen. Klassenfoto. Liedvorträge in bester Atmosphäre in der gut besetzten Stadtkirche. Zwei Stunden später steiler Abstieg auf den Rathausplatz. Dringend ein Bier! Reichlich Stapéro und sympathische Kurzansprache des Stadtrates. Transfer in die alte Reithalle Nähe Dufourkaserne. Für den Verfasser ein Wiedersehen nach gut 33 Jahren. Safransuppe mit Rahmhaube, Brötli und Butter, Kalbsribeyebraten, Kräuterjus, Rosmarinkartoffeln, Sherrytomaten mit Rispe, grüne Bohnen, Blumenkohl, brönnti Crème mit Meringues vom Kemmeribode, Kaffee. Twanner, Yvorne, Chablais d'Aigle, Brouilly, Aigle les Delices, Cure d'Attalans, Dézaley L'Arbalète, Salice Salentino, Epesses, Alto Adige, Williams, Calvados, Grappa Vielle Prune - noch Fragen? Zur Unterhaltung spielte eine Handorgelformation mittleren Alters auf. Und als Alleinunterhalter tourte Martin Sumi durch die Reihen. Das war tipptopp. Tombola. Für einen Wermutstropfen sorgte der Wirtechor Zürich, der seine Auflösung bekanntgab. Winterthur war schon gar nicht mehr angetreten. Das gab dem ganzen Fest leider eine etwas dunklere Trübung und sorgte für Gedanken über die Zukunft der hinterbliebenen Wirtechöre. Besonders üppig war danach das Nachtleben in Thun nicht. Erholsamer Schlaf immerhin. Andernvormittags bestieg man - mehr oder weniger erholt - unter Führung
der Hostessen, wie es im Programmheft stand das Ledischiff. Als Notmunition
gabs je ein Zweierli Weissen und ein zwischenbelegtes Brötchen. Ansonsten
war das Schiff trocken und unbedient. Via Spiezerbucht kurvte man leider
kommentarlos zurück nach Thun-Gwatt zum Apéro und Mittagessen.
Gulaschgeschnetzeltes, Spätzli, Mischgemüse, Weiss und Rot. Auch auf der
Rückfahrt zur Schiffländte wurde sehr viel gesungen, und das immer höher.
Unsere Daniela - die Liebi - besorgte noch schnell kühlfrisches Bier. Das
hat uns das Leben gerettet. |
25. und 26. Mai 2010 Text und Fotos
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Hans Rechsteiner NB. Herzlichen Dank den Thuner Wirtechorfreunden für die Organisation Auf freudiges Wiedersehen in drei Jahren in Luzern |
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GastroBremgarten und Wirtechor im Zeichen des Wechsels von Hans RechsteinerSeit ein paar Jahren führen GastroBremgarten (ihre 119.) und der eigene Wirtechor ihre Generalversammlungen am gleichen Tag, im gleichen Lokal und zeitlich kurz nacheinander durch. Diesmal im Landgasthof Grüenebode, Berikon beim in seinem noch immer und über die Jahre erfolgreichen Kollegen Walter Hirzel. Wirtechor Bremgarten: Ehrenobmann Hans Kuster |
Vorstand von links Brigitte Römer Madelaine Brun Markus Horat Thomas Schaufelbühl Heiner Kuster |
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Jahresbericht 2009 von GastroBremgarten von Markus HoratBei allem Optimismus. Wir kommen nicht mehr an schlechten Nachrichten vorbei, nicht an der Krise, der Schweinegrippe, der Raucherproblematik. Es geht vielen Wirtschaften schlecht. Die neuesten Statistiken zeigen einen Rückgang der allgemeinen Umsätze um über 3 Prozent in den Gaststätten. Tendenz: unsicher bis hoffentlich besser. |
![]() Generalversammlung 2009 |
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Eine Sternstunde des WirtechorsSie machen sich im Jahresablauf eher rar, die Wirtechörler der Region Bremgarten. Das ist gut so und erhält die Spannung. So war es für alle eine freudige Überraschung, dass am 15. Dezember 2009 - wohlverstanden an einem gewöhnlichen Dienstagabend - die Stadtpfarrkirche von Bremgarten voll besetzt war, weil der Wirtechor zum Konzert eingeladen hatte. Die Herren waren wie immer in feinem Tuch, mit weinrotem Propeller und angestrengt gespanntem Lächeln, diszipliniert, und gaben ein schönes Bild. Lobt und preist den Herrn erklang brillant, kräftig unterstützt durch den Trompeter Christian Bruder, und war ein wunderbarer Auftakt zu einem schönen Konzert. Durch das Viktor Hüsser mit dem Motto Im Zeichen der Zeit führte. Das Morgenrot fiel durch seine Dynamik auf. Alles hat seine Zeit, auch das Verliebtsein. Damit leitete Viktor das Caro mio ben ein, ein filigranes Liebeslied, fein gesungen von 40 Männern. Fritz Fehr seit 25 Jahren unser Dirigent - wie schnell doch die Zeit vergeht! Unsere Freunde im Kirchenraum gratulierten mit gewaltigem Applaus. Zu aller Verblüffung sangen die Andächtigen vorne im Chor das Tibié Pajom in der abgedunkelten Halle, nur der Hochaltar war beleuchtet, fein und besonders feinfühlig - und gezwungenerweise auswendig! Das war viel mehr als ein Gag. Die Idee gab dem Konzert eine wunderbare Intimität. My Lord what a morning passte danach wunderbar, wurde wehklagend und schön gesungen, konzentriert, sicher geführt vom Dirigenten. Etwas staunend strahlender hätte man Morning allerdings auch loben können. Zeit zum Nachdenken war dann angesagt. Wenn ich ein Glöcklein wär. Selten hat Gody Ulmann eine so schöne Höhe so sauber erreicht - ganz herzliche Gratulation. Wie diese Töne im Kirchenraum verschwebten, rührte fast zu Tränen. Die man in die Pause mitnahm. Zeit zum Verarbeiten. Ein brillantes Trompetensolo von Christian Bruder leitete den zweiten Konzertteil ein. Es folgte der Chor der Priester, mystisch, zauberhaft, halt aus der Zauberflöte, mit den wunderbaren grossen Atembögen, die der Wirtechor konzentriert zustande bringt. Hans Kuster war dann ein sanfter sicherer Sarastro, herrlich begleitet vom feinen, ja feinstimmigen Chor. I Puritani bot Hans Kuster und Fritz Fehr die Gelegenheit zum kräftig sonoren bassigen Duett - eigentlich wärs ja eine Liebesgeschichte aus dem englischen Bürgerkrieg. Weg vom Schwermütigen! Glory glory Halleluja, welch brillanter Chorklang heller Männerkehlen. Und das in diesem akkustisch so hervorragenden hohen Saal der Bremgarter Stadtkirche. Hans Kuster und Harry Wüstner solierten mit weichen Bässen. Die Sternstunde des Wirtechors endete mit Jost Martys Mit dym Säge wämmer goh aus seiner sinnigen Jodlermesse. Anita Hofer und Gody Ulmann glänzten durch wunderschönes stimmiges Zwiegespräch, der Chor begleitete feinfühlig. Die Zugabe hiess Nabucco - was für eine hervorragende Wahl. Spannend, mit grossen Atembögen. Der starke Wirtechor zeigte nochmals alle seine sängerischen Möglichkeiten. Es war eine grosse Leistung nach so einem langen Konzert. Mit verdienten Standingovations verlangte das Publikum sogar eine Wiederholung. Noch einmal spielte ein schnörkelloser, stark besetzter Wirtechor seinen wunderbaren Chorklang aus. Dann ging man auseinander, leider ohne ein gemeinsames Ziel bekannt zu geben. Die Fans hätten mit den Akteuren gerne noch auf ein gelungenes Konzerterlebnis angestossen. Das fürs nächste Mal. Und noch dieses: Am Klavier sass mit Thomas Grabowski ein gewaltiges Talent, ein Könner, ein Virtuose. Man hätte ihm - wenn er schon mal engagiert war - bitte seine zwölf Minuten geben müssen! |
15. Dezember 2009 Text und Fotos |
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Zum Fischessen an den DoubsMitte Juni hat sich GastroBremgarten der nationalen Völkerverständigung verschrieben. Es ging natürlich um kulinarische Erlebnisse, aber auch um die Pflege der Freundschaften, um fachlichen Erfahrungsaustausch und ganz einfach um die gemeinsame Freude am freien Tag. Mit Kafipause in Oensingen - leider bei enttäuschend seichtem Kafi - fuhr man mit dem Car in den Jura, nach Les Brenets. Hier hatte unser Präsident Markus Horat damals seine Lehre absolviert und schwärmte nun entsprechend von den Mädchen, dem Lehrmeister, dem Skifahren (in dieser Reihenfolge). Wir warteten an der Schifflände überlange auf den Apéro, blieben aber gut gelaunt. Denn auf dem Schiff war reichlich allerbester Weisswein greif- und trinkbar. Auf dem zugefrorenen Doubs, dem Grenzfluss zu Frankreich, ist 1888 erstmals ein Auto auf Eis gefahren, ansonsten ist der lange See vor dem 27 Meter fallenden Wasserfall La Saut Du Doubs bekannt für die Kunstspringer. Man sieht die Sprungtürme noch heute. Der hier erzielte Weltrekord ist 54 Meter. Der Doubs bildet von Les Brenets bis Saint-Ursanne auf 43 Kilometern die Grenze Schweiz-Frankreich. Hier war während des Zweiten Weltkrieges die Schmuggelgrenze, aber vor allem auch die Ziellinie für lebensbedrohte Flüchtlinge, die oft an den steilen Leitern an den abfallenden Hängen entlang des Flusses zu Tode stürzten. Der mäandrierende Doubs hat übrigens von der Quelle in Boutes bis in die Saone eine effektive Länge von 431 km, Luftlinie sind es aber nur 46. Selbstverständlich haben wir an den Wasserfällen von den berühmten Doubs-Forellen gegessen, herrliche Weine aus der Gegend getrunken und mithilfe des Wirtechors einige Lieder versucht, bevor wir zu Fuss oder per Schiff nach Les Brenets zurück fanden. Der Car brachte uns auf dem Heimweg nach Aarburg in die Krone. Hier bewies Bruno Lustenberger, dass ein kreativer Könner ein Abendplättli sehr originell «ane»bringt. Und sollte es gar eine Stiftenarbeit gewesen sein, dann herzliche Gratulation. Wir haben in der hauseigenen Kegelbahn noch ein Tournier gekegelt, das dem Schreibenden zu aller Überraschung eine Flasche Wein einbrachte. Zum Schluss eine provokative Frage: Wann hält eigentlich einmal ein anderer Bezirkswirteverein bei seinem Ausflug im Bezirk Bremgarten bei einem Kollegen Rast. Er wäre herzlich willkommen. Wir würden ihm auch beim Rahmenprogramm gerne helfen. |
16. Juni 2009 Text und Fotos Aussichtsterrasse Befehlsausgabe der Fall natürlich Forelle heimelig Zurück nach Les Brenets |
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Beisitzerin
Kassierin
Aktuar
Vizepräsident
Präsident




